Moderne Ökologie braucht ethische Reflexion

Gewohnheit und Orientierung an der Mehrheit sind zwei starke handlungsleitende Faktoren: Etwas, was seit geraumer Zeit Usus ist, wird gerne weiter so gemacht. Und so wie es die breite Masse macht, macht es der Einzelne auch. Wiederholung und Imitation stehen der Anforderung, das eigene Handeln immer wieder neu zu begründen, im Weg. Ökologisches Handeln jedoch erfordert ethische Reflexion. Es verlangt gute Gründe, warum man sich so und nicht anders verhält. Im Kontext der modernen Ökologie sieht die Schweisfurth Stiftung vier zentrale ethische Prinzipien: Verantwortung, Vorsorge, Gerechtigkeit und Biodiversität. Werden sie berücksichtigt, erhöht das die Lebendigkeit: eine Lebendigkeit, die jeder einzelne in sich und um sich herum wahrnehmen kann.

 

Wolfgang Staab-Naturschutzpreis 2018: Jetzt bewerben!

Bis zum 1. Dezember 2017 können sich engagierte Umweltschützer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz für den mit 20.000 Euro dotierten Wolfgang Staab-Naturschutzpreis bewerben oder Vorschläge für potenzielle Preisträger einreichen….

Mit Forschung und Musik im Einsatz für den Auenschutz

Am Freitag, 13. Oktober 2017, wurde in Rastatt bei Karlsruhe der mit 20.000 Euro dotierte Wolfgang Staab-Naturschutzpreis für besondere Leistungen zugunsten einer nachhaltigen Entwicklung in Fluss- und Auenlandschaften verliehen. Preisträger…

Einladung: Urban Food Governance im Wandel

Das von der Schweisfurth Stiftung mit Partnern ins Leben gerufene Deutsche Netzwerk Ernährungsethik (DNEE) lädt gemeinsam mit dem Netzwerk Ernährungskultur (Esskult.net) zur Herbsttagung „Ernährung kehrt in die Stadt zurück –…

Geld anders anlegen – mitbestimmen und nachhaltige Projekte unterstützen

Bankenkrise, Immobilienblase, Spekulationsgeschäfte mit Grundnahrungsmitteln – es gibt zahlreiche Gründe, warum konventionelle Geldinstitute in die Kritik geraten. Immer mehr Kunden verlieren das Vertrauen in die Handhabung ihrer Hausbank und suchen…

Stürmische Zeiten in der Agrarpolitik

Zu Jahresbeginn sorgte Bundesumweltministerin Barbara Hendricks mit den „Bauernregeln“ für stürmische Zeiten in der Agrarpolitik. Regelrechte Shit-Storms überrollten das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB). Landwirte fühlten sich…