Strohschweine – Erfolgreiche Kooperation zwischen Metzgerei und Landwirten

Die Europäische Union ist der zweitgrößte Schweineproduzent weltweit. Allein in Deutschland wurden 2016 27,4 Millionen Schweine gehalten. Dabei übersteigt die Produktion jene Fleischmenge, die zur Selbstversorgung der Bundesrepublik benötigt würde um ca. 18 %. Während die Bestände landesweit annähernd stagnieren, sinkt die Anzahl der Betriebe, wodurch die Anzahl der Tiere pro Betrieb zwangsläufig steigt – mit möglicherweise negativen Folgen für Tiere, Böden, Grundwasser und Klima.

Tierwohl und Verbraucherwunsch – vereinbar oder ein Widerspruch?

Was bis Mitte des 20. Jahrhunderts noch üblich war, ist heute selten: Schweinehaltung, die es dem Tier ermöglicht, einige seiner angeborenen Verhaltensweisen auszuleben, beispielsweise in kleinen Gruppen auf natürlichem Untergrund beziehungsweise auf Stroh zu leben. Das Konzept des Strohschweins der Landmetzgerei Strobel knüpft daran an. Seit Januar 2015 wird hier nur noch Schweinefleisch von Schweinen aus dem Landkreis Hof, die auf Stroh gehalten werden, verkauft. Diese Art der Haltung bringt zahlreiche Verbesserungen für Tier, Mensch und Fleischqualität mit sich: Die artgerechte Haltung, Bewegung und die Ausübung natürlicher Verhaltensweisen wirken sich auf das soziale Gefüge unter den Schweinen positiv aus. Die Tiere werden durch das Stroh zum Wühlen, sich aneinander kuscheln und zum neugierigen Entdecken des Stalles animiert. Das stark reduzierte Verletzungsrisiko und die seltenere Ausbildung von Bursen (Schleimbeutelveränderungen) kommen der Tiergesundheit und damit dem Tier insgesamt zugute. Teil des Projektes ist auch eine verlängerte Mastdauer, durch die sich die Muskulatur besser ausbildet. Der Endkunde profitiert von der deutlich höheren Fleischqualität und vom Genuss mit gutem Gewissen. Die kooperierenden konventionellen landwirtschaftlichen Betriebe erhalten von der Landmetzgerei einen garantierten Preisaufschlag. Da die Haltung von Schweinen auf Stroh keinen gesetzlichen Vorschriften unterliegt, die über die Anforderung der Schweinehaltungsverordnung hinausgehen, ist der Umstellungsaufwand für die Landwirte gering.

Transparenz für die Verbraucher

Die Landmetzgerei Strobel bietet regelmäßig Hoffahrten zu den Kooperationsbauern an, bei denen sich Kunden selbst ein Bild von den Tieren und der Schweinehaltung machen können. Initiativen wie diese fördern Transparenz, Glaubwürdigkeit und Ehrlichkeit und sollen so das Vertrauen der Endkunden stärken. Damit wird eine langfristige Kundenbindung aufgebaut, die es den landwirtschaftlichen Betrieben ermöglicht, manchmal höhere Investitionen zugunsten der Tiere zu tätigen und dafür den Preis der Produkte entsprechend zu erhöhen.

Re-Naturierung auf dem Teller

Das Landgut Tiefleiten bei Passau erhielt vergangenen Freitag, 9. Dezember 2016 die Urkunde Tierschutz auf dem Teller® für sein jahrelanges Engagement für bewussten Umgang mit Nahrungsmitteln und artgerechter Tierhaltung. Mit der Urkunde und einer Tierschutzkochmütze zeichnet die Schweisfurth Stiftung gemeinsam mit kirchlichen Projektpartnern seit zehn Jahren Küchen aus, die bei der Herkunft der Zutaten tierischen Ursprungs auf artgerechte Haltung, biologische und regionale Qualität und Nachhaltigkeit achten.
Wie der Gründer der Schweisfurth Stiftung, Karl Ludwig Schweisfurth, so zählt auch das Landgut Tiefleiten zu den Öko-Pionieren in Bayern. Seit 1994 setzt Hedwig Hemmerlein-Kohlmünzer in ihrer Küche auf ökologische Zutaten. Zu Beginn war diese Philosophie eher Hemmnis als Hilfe: „Den Gästen war die Nachhaltigkeit in den 90ern noch sehr suspekt. Öfter wurde ich gefragt, ob es bei uns denn überhaupt Fleisch und Kaffee gäbe, bei all den g‘sunden Sachen“, erzählt die Gastronomin lachend. Biologische Zutaten wurden daraufhin zwar weiter verwendet, aber die Herkunft nicht kommuniziert. Heute hat sich das Bewusstsein radikal verändert. Bio ist gesellschaftlich gewollt und das Landgut Tiefleiten wirbt bewusst mit den zahlreichen Auszeichnungen und Zertifikaten, die die nachhaltige Herkunft der Lebensmittel garantieren. „Wir versuchen in unserem Hotel eine Kultur zu etablieren, in der wieder mit der Natur und nicht gegen sie gelebt wird“, sagt Johanna Kohlmünzer, Tochter und Junior-Chefin im Landgut, „In unserer schnelllebigen Welt ist Essen oft nur eine Nebenbeschäftigung. Wenn wir uns aber bewusst machen, wie viel Arbeit in einer Mahlzeit steckt, können wir Essen neu wertschätzen und genießen.“

Drei Schwerpunkte: Bio – Regional – Saisonal

Auf dem Teller im Landgut Tiefleiten werden die Portionen „umgedreht“. Fleisch wird hier zur Beilage, saisonales Gemüse aus der Region macht 80 Prozent der Mahlzeit aus. Die tierischen Produkte bezieht Frau Hemmerlein-Kohlmünzer von Bio-Partnerbetrieben aus der Region, auf Seefisch verzichtet sie in ihrer Küche ganz. Neben modernen Kreationen wie gefüllte Paprika mit Süßkartoffel, gebratenem Feta mit Salbei auf Kräutersoße und Kapuzinerkresse werden auch traditionelle Eintöpfe und Wildgerichte serviert. Zusätzlich zu den leckeren Mahlzeiten bietet das Landgut auch Vorträge zur bewussten Ernährung und ein „Re-Naturierungserlebnis“ mit Kräuterwanderungen inmitten der ruhigen Landschaft im Bayerischen Wald.
„Im Landgut Tiefleiten wird Essen mit Liebe, Sorgfalt und Achtung zubereitet. Ernährung und Wohlbefinden sowie Qualität, Genuss und Tierschutz werden hier vereint. Hotels wie dieses sind Leuchttürme in Sachen Gastro-Tierschutz. Mit der Tierschutzkochmütze zeichnen wir das außergewöhnliche Nachhaltigkeitsengagement aus und tragen damit auch zur Bewusstseinsbildung bei den Gästen bei“, erklärt Prof. Franz-Theo Gottwald, Vorstand der Schweisfurth Stiftung. Die Auszeichnung Tierschutz auf dem Teller®, die von der Schweisfurth Stiftung gemeinsam mit der katholischen und evangelischen Kirche in Bayern ins Leben gerufen wurde, feiert 2016 ihr 10-jähriges Bestehen. Insgesamt 17 Restaurants, Hotels, Bildungseinrichtungen und Großküchen erhielten in den vergangenen Jahren die Auszeichnung für ihren Einsatz für artgerechte Haltung und biologische Herkunft.

Headerfoto: V.l.n.r.: Nora Klopp (Projektleitung Tierschutz auf dem Teller, Schweisfurth Stiftung), Hedwig Hemmerlein-Kohlmünzer (Inhaberin und Gastronomin, Landgut Tiefleiten) und Tochter Johanna

Fleischkonsum von morgen: Video online

Wie sieht der Fleischkonsum von morgen aus?

Dieser Frage widmet sich das  Projekt The Future of Meat. In einer Installation werden fünf mögliche Szenarien und ihre Folgen live erlebbar.
Gar kein Fleisch? Fleisch aus dem Labor? Oder Insekten auf dem Teller?
Spannend, unterhaltsam und informativ ist die von der Schweisfurth Stiftung geförderte Ausstellung.

Wer schon einmal einen kleinen Vorgeschmack haben möchte, kann sich hier das brandneu produzierte Video ansehen.

Übrigens: Die Installation kann man für Veranstaltungen, Präsentationen, Vortragsreihen oder Messen mieten.
Kontakt unter: madelaine@thefutureofmeat.com

Welternährungstag: Agenda zur Bekämpfung des Hungers

Weltweit hungern nach Angaben der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) rund 800 Millionen Menschen; jeder dritte Mensch leidet an Unter- bzw. Fehlernährung. Andererseits werden jährlich nach Schätzungen der Vereinten Nationen (VN) circa ein Drittel aller Lebensmittel weggeworfen. Matthias Middendorf, Mitarbeiter der Schweisfurth Stiftung, macht sich anlässlich des Welternährungstages Gedanken über die Ursachen und die Folgen des Hungers.

Mission Ernährung

Die FAO wurde am 16. Oktober 1945 als erste internationale Organisation noch vor den VN gegründet und feiert heute ihr 70-jähriges Jubiläum. Ihr Ziel ist es, den Hunger weltweit zu bekämpfen und den Lebensstandard vor allem der Menschen in ländlichen Gebieten zu verbessern. Deshalb steht der diesjährige Welternährungstag unter dem Motto „Sozialer Schutz und Landwirtschaft – den Kreislauf von bäuerlicher Armut durchbrechen“. Unter der Teilnahme des UN-Generalsekretärs Ban Ki-Moo werden die offiziellen Feierlichkeiten auf dem Gelände der Expo 2015 in Mailand veranstaltet, denn die diesjährige Weltausstellung steht unter dem Leitspruch „Den Planeten ernähren, Energie für das Leben“. Seine Eindrücke und Gedanken zur Expo hat unser Vorstand Prof. Dr. Franz-Theo Gottwald nach einem Besuch der Ausstellung im Juli zusammengefasst.

Große Herausforderungen – kleine Erfolge?

Seit nunmehr sieben Jahrzehnten bietet die FAO ein Forum für Landwirtschafts-, Fischerei- und Ernährungsfragen, berät nationale Regierungen in agrarpolitischen Fragen und erarbeitet Strategien zur Ernährungssicherung und Armutsbekämpfung. Eine Mammutaufgabe angesichts der riesigen Zahl an Hungernden. Zwar lassen sich Erfolge erkennen: In den vergangenen 25 Jahren konnte auch dank des Engagements der FAO die Zahl der Hungernden in der Welt von über einer Milliarde auf rund 800 Millionen gesenkt werden. Das eigentliche Ziel, die Anzahl auf 500 Millionen zu senken, wurde jedoch verfehlt. Aktuell steht die Sonderorganisation vor mehreren Herausforderungen: Patentstreitigkeiten, prekäre politische Verhältnisse, militärische Auseinandersetzungen und wachsende Ungleichheiten zwischen ländlich geprägten und industrialisierten Regionen verschärfen die Not vieler Menschen.

Gründe für den Hunger

Die Verringerung der Anzahl hungernder Menschen ist somit nur ein Teilerfolg. Denn die Gründe für den Welthunger sind vielfältig und vielschichtig: Politische Rahmenbedingungen, globale Verteilungsfragen, das fehlende oder verlorengegangene Wissen über regional angepasste Produktionsmethoden und unzureichende Infrastruktur in vielen Teilen der Welt.
Der aktuelle Welthunger-Index stellt zudem einen engen Zusammenhang zwischen bewaffneten Konflikten und dem globalen Hunger dar. Die meisten Auseinandersetzungen und deren Folgewirkungen wie Flucht und Vertreibung sind die Ursache für Hungersnöte oder akuten Hunger. Aktuell sind über 172 Millionen Menschen von bewaffneten Konflikten betroffen, deren Auswirkungen zum Teil noch durch Naturkatastrophen oder die internationale Politik verschärft werden.

Hunger nach Fleisch

Zudem führt der globale Anstieg des Fleischkonsums dazu, dass beim Kampf um knappe Anbauflächen Futtermittel und Grundnahrungsmittel zunehmend in Konkurrenz zueinander treten. Das trifft die Menschen in ländlichen Gebieten besonders hart. Ihnen bleibt schlicht nicht genug Anbaufläche, um sich und ihre Familien zu ernähren. Um diese Ursachen langfristig zu bekämpfen, braucht es Investitionen in eine bäuerliche, lokal ausgerichtete Landwirtschaft. Diese Landwirtschaft ist umweltverträglich, sozial und zugleich wirtschaftlich rentabel. Sie bezieht die komplette Wertschöpfungskette mit ein — vom Acker bis zum Teller. Denn die ausreichende Versorgung der Menschen mit Nahrung ist eine Grundvoraussetzung für jede gesellschaftliche Entwicklung.

Entwicklungsziele – Neuer Versuch

Dieser Zusammenhang wurde auch Ende September in der Verabschiedung der Agenda 2030 für Nachhaltige Entwicklung aufgegriffen. Die Neuausarbeitung der Sustainable Development Goals (SDGs) war notwendig, da die im Jahr 2000 verabschiedeten Millenniums-Entwicklungsziele (MDGs) auslaufen, obwohl längst nicht alle Ziele erreicht worden sind. Die neuen SDGs sind ambitionierter formuliert, da sie auf einem ganzheitlichen Ansatz beruhen. Sie gelten nicht nur für die Entwicklungsländer, sondern für alle Staaten und vereinen ökologische, wirtschaftliche und soziale Ziele. Das Ergebnis eines zweijährigen Konsultationsprozesses sind 17 Ziele und 169 Unterziele, die für eine nachhaltige Entwicklung stehen.

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Die Ziele, beispielsweise die vollständige Überwindung von Hunger, bei gleichzeitiger Halbierung der Lebensmittelverluste, sollen bis 2030 erreicht werden. Die jeweiligen Länder können Schwerpunktthemen setzen — bindend sind diese Bestrebungen aber nicht. Die SDGs zeigen gebündelt den notwendigen Handlungs- und Veränderungsbedarf auf regionaler, nationaler und globaler Ebene. Deutschland möchte bereits 2016 im Rahmen der Nationalen Nachhaltigkeitsstrategie über den Umsetzungsstand der SDGs berichten. Die Umsetzung aller Ziele ist somit von Beginn an kritisch zu begleiten.

Global denken, lokal essen
Jeder kann durch seinen Lebensstil das Ausmaß des Hungers reduzieren. Wer auf importierte und transport- wie lagerintensive Lebensmittel verzichtet, und auf Siegel wie fairen Handel achtet, ernährt sich frischer und schont die Umwelt. Eine gute Einkaufshilfe ist zum Beispiel der Utopia Saisonkalender.

Weiterlesen
Peter Cornelius Mayer-Tasch (Hg.): Der Hunger der Welt. Ein fatales Politikum. Campus, Frankfurt a.M. 2011. In ihrem Beitrag „Wer wird die Welt ernähren? Nachhaltige Landwirtschaft als Chance“ zeigen Franz-Theo Gottwald und Isabel Boergen konkrete Lösungsansätze zur komplexen Thematik.

Hinschauen
Der soeben in Deutschland angelaufene Dokumentarfilm „Landraub“ zeigt die Konsequenzen von globalen Spekulationen um Ackerland. Dabei lässt der Film sowohl Bauern wie auch Investoren zu Wort kommen, statt einfach nur anzuprangern. Hier geht’s zum Trailer des Films.

Headerfoto: Aus dem Film Landraub. „Äthiopien: Kleinbauern bei der Ernte“, © movienet

 

Anmerkung der Redaktion: Dieser Artikel erschien anlässlich des Welternährungstages 2015.

„Das Töten wird moralisch ausgelagert“

Fast 60 Milliarden landwirtschaftlich gehaltene Tiere bevölkern unsere Erde. Sie dienen dem Menschen als Eier-, Milch- und Fleischlieferanten. Die überwiegende Mehrheit dieser Hühner, Rinder und Schweine lebt nicht auf grünen Wiesen, sondern fernab ihres natürlichen Lebensraums, fernab von Licht und Luft – und fernab des Menschen. Die industrielle Tierhaltung findet weit weg vom Verbraucher statt. Und die sind dankbar, von den realen Bedingungen der Schnitzelproduktion nicht allzu viel mitzubekommen. Kein Wunder also, dass wir manche Tiere als Freunde und andere nur als Gerichte wahrnehmen.

Verantwortung übernehmen

Die Tatsache, dass die Verbraucher vieles nicht wissen wollen, entbindet sie aber nicht ihrer Verantwortung. Und selbst, wer auf die Herkunft seiner Lebensmittel tierischen Ursprungs achtet, wer sich informiert und bewusst lebt, nimmt den Tod eines Lebewesens in Kauf – auch, wenn er den Akt des Tötens moralisch auslagert.

Die große Frage also bleibt: Darf der Mensch Tiere töten?

Bionachrichten

 

Und: Lässt sich Töten überhaupt vermeiden? Antworten auf diese und andere spannende Fragen sucht bionachrichten-Redakteurin Ronja Zöls im Interview mit Stiftungsmitarbeiterin Isabel Boergen.

Zu lesen hier (PDF) oder im aktuellen Oktober-Heft der Bionachrichten zum Schwerpunktthema Tierwohl.

 

 

Interview Boergen United Creatures

 

Was sich ganz konkret in Sachen Tierschutz in der Landwirtschaft ändern muss, und welche spezifischen Tierwohl-Probleme in der Schweinehaltung auf den Prüfstand müssen, erklärt Isabel Boergen Anfang Februar 2016 im Interview mit Michael Hartl von der österreichischen Initiative United Creatures. Das Interview ist der Auftakt einer Artikelserie zu den drängendsten Fragen landwirtschaftlicher Tierhaltung.
>> Online lesen
 

 

 

The Future of Meat

Wie sieht der Fleischkonsum im Jahr 2050 aus?

Welchen Einfluss hat jeder Einzelne mit seinen individuellen Konsumgewohnheiten auf Tiere, Ressourcen, Klima und Umwelt? Diese Fragen greift „The Future of Meat“ auf. Anna Berlis, die an der niederländischen Universität Hilversum Audiovisual Media studiert, und ihre Schwester Madelaine, angehende Produktdesignerin an der Universität Coburg, haben für ihre Abschlussarbeiten diese Filminstallation über die Zukunft des Fleischkonsums produziert. Damit scheinen die beiden einen Nerv getroffen zu haben: Das Crowdfunding für die Produktion lief im Vorfeld sehr erfolgreich, im Oktober wird das Projekt mit dem Tofutown Green Company Tomorrow Award ausgezeichnet.
In fünf Filmen werden verschiedene Szenarien durchgespielt:

  • Wir essen nur noch Insektenfleisch
  • Wir essen In-Vitro-Fleisch aus dem Labor
  • Wir essen weniger und dafür Bio-Fleisch
  • Wir üben völligen Fleischverzicht oder
  • Wir machen weiter wie bisher und ändern gar nichts.

the-future-of-meat-schweisfurth-stiftung


Denkanstoß

Die Filme liefen bereits als Installation an den beiden Universitäten Hilversum und Coburg. Geplant sind weitere Vorführungen auf Festivals, Konferenzen und in Hochschulen. „Wir wollen nicht sagen: Das oder das ist die richtige Lösung“, erklärt Madelaine Berlis. „Wir informieren und bringen die Leute dazu, sich mit dem Thema zu beschäftigen.“

Hinschauen!

Demnächst zu sehen ist „The Future of Meat“ in Eindhoven (NL), auf der Dutch Design Week vom 17.-25. Oktober 2015 sowie vom 20.-28. Februar 2016 auf der Munich Creative Business Week in der Alten Kongresshalle in München.

Die Schweisfurth Stiftung unterstützt das Filmprojekt als einer der Hauptsponsoren. 

Wenn Sie sich über das Projekt informieren möchten oder die Installation im Rahmen einer Veranstaltung zeigen möchten, finden Sie hier alles Wissenswerte: www.thefutureofmeat.com sowie facebook.com/thefutureofmeat

 

Kurz-gut

Projektname: The Future of Meat
Startschuss: 2014
Status:
läuft
Wirkungskreis:
global
Zielgruppe:
Verbraucher, Aussteller, Institutionen, Universitäten, Museen, Messen
Maßnahme:
Sponsoring, Kommunikation
Leitung / Ansprechpartner/in: Madelaine Berlis, The Future of Meat
Mehr unter: thefutureofmeat.com